Alle vier Teilnehmerinnen bekommen einen Tischwebrahmen, der mit einer fertigen Kette eingerichtet ist, so dass gleich mit dem weben begonnen werden kann.
Na, sind alle Kettfäden gleichmäßig gespannt oder muss hier und da noch eine kleine Korrektur vorgenommen werden.
Das Garn wird unter gleichmäßiger Spannung auf die Webnadel gewickelt.
Hier wird die Webnadel durch das Webfach geschoben, ein entspannter, fast meditativer Vorgang.
Der Gatterkamm wird mit einer gleichmäßigen Bewegung zu sich hin gezogen, um den Schussfaden an das fertige Gewebe zu schieben. Einen gleichmäßigen Anschlag hat man nach den ersten gewebten Zentimetern schnell erlernt.
Jede Teilnehmerin hat sich ihre Garne, nach Absprache mit mir zum Weben selbst ausgesucht.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ein Wollschal aus verschiedenen Garnen in dezenten Grautönen als Grundfarbe und mit blauer und roter Noppenwolle akzentreich durchwirkt.
Ein Tischläufer aus feiner cremefarbener und weinroter Baumwolle gewebt mit wechselnden Farbpartien.
Dieser Wollschal in schlichtem Grün ist am Anfang und Ende farbenfroh mit orangen und gelb Streifen gestaltet worden.